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Zwieselbacher Roßkogel 3082 m
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| Steckbrief: | Charakteristik: | Hochgebirgswanderung |
| Schwierigkeit: | F - | |
| Ausgangspunkt, Talort: | St. Sigmund/ Sellrain 1513 m | |
| Stützpunkt: | Neue Pforzheimer Hütte 2308 m | |
| Höhenmeter: | Hütte: 795 m/ Gipfel: 774 m/ Insgesamt: 1569 m | |
| Zeit: | Hütte: 2,5 std/ Gipfel: 3 std/ Aufstieg: 5,5 std/ Abstieg: 3,5 std | |
| Karte: | DAV-Karten 31/2 Sellrain, 31/1 Hochstubai | |
| Highlight: | Ausblick vom Gipfel auf das Becken des Kraspesferner und das Zwieselbachtal | |
| Tourdaten: | 07.-08.09.05; Andy + Gerhard + Annemarie | |
| Route: | ||
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Parkplatz Neue Pforzheimer Hütte - Gleirschhöfe - Gleirschtal - Neue Pforzheimer Hütte - Walfeskar - P. 2980 über Eissee - Zwieselbacher Roßkogel - und zurück Vom gebührenpflichtigen Parkplatz der Neuen Pforzheimer Hütte (bei der großen Straßenkehre) auf dem Fahrweg (Steig-Nr.145) talein zu den Gleirschhöfen, 1662 m (Gleirschalm, bewirtet). Sanft ansteigend weiter talein bis zur Talstation der Materialseilbahn der Neuen Pforzheimer Hütte, ca. 2132 m.. Hier nach Westen über den Bach und den Markierungen folgend steil auf die Stufe, auf der die Neue Pforzheimer Hütte, 2308 m thront. Ab der Hütte zunächst auf Weg-Nr.145 westwärts in Richtung Gleirschjöchl. Beim Wegweiser nach rechts nordwestlich in das Walfeskar ab, an ein paar Lacken vorbei und stets den deutlichen Markierungen folgend, rechterhand der tiefsten Einsattelung des Talschlusses auf einer Schuttrampe in Serpentinen bis zum Punkt 2980 empor. Ab hier grandioser Blick auf einen mamenlosen Eissee, 2926 m unterhalb des Gipfelaufbaus, sowie auf das oberste Firnbecken des Kraspesferner vor der Rotgrubenspitze, 3040 m. Gegen Norden ausholend westwärts weiter durch die karartige Schnee- und Geröllhalde zum Gipfel. Abstieg wie Aufstieg. Bei guten Bedingung auf dem Gletscher, Abstieg vom Nordgipfel, 3060 m über die linke Flanke (orographisch) des Kraspesferner ins Kraspestal möglich. |
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| Beschreibung: |
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| Blick vom Parkplatz der Neuen Pforzheimer Hütte auf die gegenüberliegenden Koflerspitzen über St. Sigmund. | ||
| Das Gleirschtal nach den Gleirschhöfen, 1662 m. Zunächst geht es sehr gemächlich bergan... | ||
| ...bis die Neue Pforzheimer Hütte auf der Steilstufe über dem "Ochsenhag" in Sicht kommt: die letzten 200 Hm über die Stufe sind dann etwas steiler, das Hüttenbier will schließlich verdient sein... | ||
| Blick von der Hütte am nächsten Morgen nach Osten, auf Zischgeles, 3005 m (links) und Schöntalspitze, 3008 m (rechts) mit den kümmerlichen Resten des Zischgenferners im Hochkar zwischen den beiden Gipfeln. | ||
| Das Walfeskar am Wegabzweig zum Glerischjöchl: der weitere Weg verläuft stets am rechten Rand (im Aufstiegssinn) des Kars und gewinnt über die Schuttrampe rechts des Buckels im Talschluss die Höhe bis zum Punkt 2980 m (=höchster Punkt am rechten Bildrand). Hinter dem tiefsten Einschnitt, 2966 m des Riegels (genau oberhalb des Buckels im Talschluss) befindet sich ein namenloser Eissee. Der Gipfel ist der 3. Zacken rechts des Einschnitts. | ||
| im nach Süden ausgerichteten Walfeskar gibt es bis auf ein paar Lacken, die als Rastplatz einladen, nur wenig Wasser... | ||
| Blick von Punkt 2980 m auf den eindrucksvollen Eissee vor dem Gipfel des Zwieselbacher Roßkogels. | ||
| Ab hier öffnet sich der Blick bis in den Talschluss des Zwieselbachtals mit dem stark zusammengeschmolzenen Zwieselbachferner und der überfirnten Gipfelkuppe des Breiten Grieskogels, 3287 m. | ||
| Eindrucksvoll präsentiert sich hier auch die Rotgrubenspitze, 3040 m über der obersten Firnbucht des Kraspesferner, den man erst ab Punkt 2980 zu Gesicht bekommt. | ||
| Nun entweder direkt zum Gipfelaufbau ansteigen, oder am Nordrand des Hochkars den Markierungen folgend über die rechte Flanke auf den Gipfel. Vorteil der letzteren Route: mehrere Tiefblicke auf den linken Arm (orographisch) des Kraspesferner... | ||
| ...der leider bereits arg mit dem Überleben kämpft und stark dem Steinschlag aus den Flanken ausgesetzt ist. Lediglich der äußerst linke Teil sieht gangbar aus. | ||
| Lange wird es den nördlichsten Gletscher der Stubaier Alpen wohl nicht mehr geben! Insofern wär`s an der Zeit, ihm bald einen Besuch abzustatten: z.B. über eine Tour zur Rotgrubenspitze... | ||
| ...bei soviel Eindrücken schmeckt schließlich die Gipfelbrotzeit. | ||
| Tief unten die Guben-Schweinfurter-Hütte vor dem Hochreichkopf, 3008 m (rechts) und der Hohen Wasserfalle, 3002 m (links). | ||
| Rückblick vom Gipfel ins Walfeskar. Während die Neue Pforzheimer Hütte sich den Blicken entzieht, ist am linken, hinteren Bildrand die Hintere Gleirschalm, 2188m zu erkennen. | ||
| Im Abstieg wählten wir den direkten Weg zurück zu Punkt 2980 m... | ||
| ...und schon bald wartete ein kühles Bier auf der gemütlichen Neuen Pforzheimer Hütte auf uns. | ||