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Vordere
Ölgrubenspitze
3456 m
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| Steckbrief: |
Charakteristik: |
aussichtreiche Felstour |
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Schwierigkeit: |
PD ( Eis 30°/ Fels II )
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Ausgangspunkt, Talort:
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Plangeross im Pitztal 1612 m |
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Stützpunkt: |
Taschachhaus 2434 m
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Höhenmeter: |
Hütte:
822 m/
Gipfel: 1022 m/ Insgesamt: 1844 m |
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Zeit: |
Hütte: 2,5 std/ Gipfel: 4 std/ Aufstieg: 6,5 std/
Abstieg: 4,5 std |
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Karte: |
DAV-Karte 30/2 Weißkugel |
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Highlight: |
Paradeblick auf Wildspitze, Weißkugel und
Gepatschferner. |
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Tourdaten: |
18.- 19.07.06; Andy + Lenz |
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Druckversion
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| Route: |
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Plangeross (Parkplatz
Taschachtal) -
Taschachhaus - Gletschersee - Ölgrubenkopf Südostflanke - Ölgrubenkopf
- Scharte zw. Ölgrubenkopf und Vorderer Ölgrubenspitze - Rinne
Südostflanke - Vordere Ölgrubenspitze - und zurück
Vom Parkplatz ins Taschachtal auf breitem
Fahrweg südwestwärts talein bis zur Talstation der Materialsseilbahn,
2042 m. Zunächst westlich in Kehren bergan, dann südlich haltend
über den Sexegertenbach und schließlich über einen Moränenrücken des
Taschachferners hinauf zum grünen Rücken am Nordfuß des Pitztaler
Urkunds, auf dem das Taschachhaus, 2434 m thront (Übernachtung).
Von der Hütte auf dem markierten Steig zum
Ölgrubenjoch zunächst hinab und über den Sexegertenbach. An dessen
rechter Bachseite (im Aufstiegssinn) südwestlich hinauf bis etwa zur
Zunge des Sexegertenferners und weiter bergan zu einem kleinen
Gletschersee mit Ombrometer, 2849 m. Beim Gletschersee nun weglos und
schweißtreibend nach rechts, eine breite, ca. 400 Hm messende
Schuttgasse hinauf, bis schließlich das Firn- und Eisfeld der ehemals
vergletscherten Südostflanke des Ölgrubenkopfs erreicht wird, ca. 3225
m. Über das Toteisfeld (max. 30°) gerade hinauf, zuletzt noch über
eine kleine Firnrinne zum Ölgrubenkopf, 3392 m. Nordwestlich teils
luftig (I) in die unbenannte Scharte zw. Ölgrubenkopf und Vorderer
Ölgrubenspitze absteigen. Weiter an den Südfuß des Gipfelaufbaus heran
und nach links in die markante Rinne, die direkt vom Gipfel
herabzieht. Durch die Rinne (II) auf den Südgipfel der Vorderen
Ölgrubenspitze, 3456 m.
Abstieg wie Aufstieg.
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| Beschreibung: |
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Zunächst mehr horizontal als vertikal: der Weg
durchs Taschachtal zieht sich ein wenig, ehe man über die Seitenmoräne
des Taschachferners an Höhe gewinnt. |
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Schließlich ist die "Baustelle Taschachhaus" auf
2434 m erreicht. Die Zunge des Taschachferners und gleichzeitig des
Spitzenreiters im Gletscherrückgang (-104 Meter im Vergleich zum
Vorjahr), wälzt sich gerade noch am Taschachhaus vorbei. Aufgrund der
Baustelle nächtigen wir im komfortablen Winterraum. |
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Blick vom Taschachhaus den Sexegertenbach
entlang zur Zunge des Sexegertenferners. Im Talschluss links die Nördl.
Sexegertenspitze, 3350 m, rechts die Hintere Ölgrubenspitze, 3296 m.
Ab der Hütte den Steig in Richtung Ölgrubenjoch hinab, über den Bach
und am rechten Ufer (im Aufstieg) zur Zunge des Sexegertenfenrers. |
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Noch bevor die Zunge des Sexegertenferners
errreicht wird, kommt zum ersten Mal unser Gipfelziel in Sicht:
der Südgipfel der Vorderen Ölgrubenspitze, 3456 m. Links Ölgrubenkopf,
3392 m, rechts der Nordgipfel, 3451 m. |
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Der Steig führt rechts oberhalb (im
Aufstiegssinn) der Zunge des Sexegertenferners entlang und wendet sich
schließlich westwärts in Richtung Ölgrubenjoch. Im Bild links: der
Pitztaler Urkund, 3201 m über dem Sexegertenferner. Hinten in der
Bildmitte: die Hochvernagtwand, 3400 m. |
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Beim namenlosen Gletschersee auf 2849 m endet
der Aufstieg über den Steig, ab jetzt geht es weglos weiter. Der Steig
zieht weiter ins Ölgrubenjoch, 3050 m, der Einsattelung in der
Bildmitte, zwischen Hinterer Ölgrubenspitze, 3296 m (links) und einem
namenlosen Gipfel, 3236 m (rechts). Der Lenz schaut in die richtige
Richtung, denn... |
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... im Nordwesten liegt der Gipfelstock des
Ölgrubenkopfes, 3392 m vor uns, über den der weitere Aufstiegsweg
führt. Zunächst heißt es aber die gewaltige, 400 Hm messende
Schuttgasse zu erklimmen, die etliches an Schweiß kosten wird... |
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... ehe das Toteisfeld der ehemals
vergletscherten Südostflanke des Ölgrubenkopfs auf ca. 3225 m erreicht
wird. Ab hier beginnt die Kür des Aufstieges: hinauf über das mäßig
steile Eisfeld (max. 30°) unter prächtigen Ausblicken auf Wildspitze
und Weißkugel... |
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... zuletzt noch über eine kurze Firnrinne, die
knapp südlich unterhalb des Ölgrubenkopfgipfels mündet.
Unproblematisch auf den Gipfel... |
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... und vom Gipfel über den Nordwestgrat in
leichter Blockkletterei in wenigen Minuten in die Scharte zw.
Ölgrubenkopf und Vorderer Ölgrubenspitze absteigen.
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Der Gipfelaufbau der Vorderen Ölgrubenspitze vom
Gipfel des Ölgrubenkopfs: ab hier zunächst hinab in die Scharte am
Südfuß des Gipfelaufbaus und durch die markante Rinne (II) die direkt
vom Gipfel herabzieht in anregender Kletterei zum höchsten Punkt. |
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Wir lassen die Rucksäcke an der Scharte zurück
und klettern zügig dem Gipfelkreuz zu. |
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Freudig erreichen wird den Südgipfel der
Vorderen Ölgrubenspitze, 3456 m mit Kreuz und Buch. |
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Von hier oben präsentiert sich im Süden die
Wildspitze, 3770 m eindrucksvoll von ihrer Schauseite. |
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Im Nordosten präsentieren sich der Hintere
Eiskastenkopf, 3299m (Bildmitte), die vergletscherte Bliggscharte,
3210 m (über Bliggferner (links) und Vorderem Ölgrubenferner) und die
Bliggspitze, 3454 m. |
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Im Südwesten zeigt sich im Background der
Hinteren Ölgrubenspitze, 3296 m (ganz links) über dem gewaltigen
Plateau des Gepatschferners die Weißkugel, 3739 m. Die Weißseespitze,
3510 m an der rechten Begrenzung des Gepatschfernerplateaus wirkt aus
dieser Perspektive schlicht unscheinbar. |
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Nach soviel Gipfelschau geht es schließlich die
Rinne wieder hinab. Im oberen Bilddrittel, leicht links: Lenz im
Abstieg. |
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Lenz wieder zurück auf dem Gipfel des
Ölgrubenkopfs. Im Hintergrund nochmals unser Gipfelziel. |
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Tiefblick unterhalb des Ölgrubenkopfs über das
Eisfeld auf den Gletschersee und Sexegertenferner. |
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Im Abstieg staubt der Schutt unter unseren
Sohlen: so mühsam es hinaufging, so schnell ging es hinab. Wir gönnen
uns noch a "eisgekühlte" Brotzeit am Gletschersee, ehe wir den
Hatscher in Richtung Parkplatz auf uns nahmen. |
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