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Gr. Windschar
3041 m
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| Steckbrief: |
Charakteristik: |
leichte Felstour |
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Schwierigkeit: |
F (Fels I)
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Ausgangspunkt, Talort:
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Mühlbach/ Mühlbacher Badl 1600 m |
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Stützpunkt: |
--- |
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Höhenmeter: |
Hütte:
---/
Gipfel: 1441 m/ Insgesamt: 1441 m |
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Zeit: |
Hütte: ---/ Gipfel: 4,5 std/ Aufstieg: 4,5 std/ Abstieg: 3 std |
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Karte: |
Tobacco-Karte 035 Rieserfernergruppe |
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Highlight: |
unbekannte Einblicke in den Westflügel des
Rieserferner-Hauptflügels |
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Tourdaten: |
31.08.06; Andy + Gerhard + Annemarie |
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Druckversion
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| Route: |
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Mühlbachtal/ Mühlbacher Badl (Parkplatz
am Stausee) -
Huber Alm - Unterwanger Alm - Oberwanger Alm - Gamslahnerboden -
Südostrücken - Südgrat - Gr. Windschar - und zurück
Vom Parkplatz nach Nordosten ins Mühlbachtal
und vorbei am Mühlbacher Badl (jetzt Hotel mit Kapelle). Auf breitem
Fahrweg (Weg-Nr.2) durch das verträumte Tal und nacheinander über
Huber Alm, 1852 m (einfach bewirtet) und Unterwanger Alm, 1948 m zur
Oberwanger Alm, 2027 m. Auf dem markierten Steig (Weg-Nr.5) steil in
Serpentinen hinauf in Richtung Grubscharte. Auf dem Gamslahnerboden
weiter talein in Richtung Grubscharte bis zum Wegabzweig auf ca. 2700
m. Der Steig leitet nun scharf links in den Fels-/Schuttriegel
westlich der Grubscharte. Aufgrund des brüchigen Gesteins herrscht
hier eine ordentliche Steinschlaggefahr, weshalb die ca. 150 Hm zügig
überwunden werden sollten. In kleinen Serpentinen auf den Felsriegel
der vom Südostrücken zur Grubscharte hinabzieht und zusammen mit dem
erst jetzt in Erscheinung tretenden Gipfelaufbau der Windschar ein
kleines Hochkar eingrenzt, ca. 2850 m. Nun entweder weiter über den
Steig kurz in das Hochkar absteigend, zur Ostflanke des Gipfelaufbaus
und im Zick-Zack auf den Gipfel, oder aber wesentlich schöner und
spannender, das kleine Hochkar umrahmend auf dem Felsriegel westwärts
zum Südostrücken und diesen hinauf zum Südgrat. In leichter
Felskletterei (I) auf der durchaus z.T. schneidigen Gratkante
(teilweise kann in die Ostflanke ausgewichen werden) über den Südgrat
auf den Gipfel.
Abstieg über den markierten Steig durch die
Ostflanke, weiterer Abstieg wie Aufstieg. |
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| Beschreibung: |
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Gemütlich geht`s los: die einfach bewirtete
Huber-Alm, 1852 m. |
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Nach Überwindung der ersten Stufe hinterhalb der
Oberwanger Alm wird eine Hochfläche, der sog. Gamslahnerboden
betreten. Dieser machte seinem Namen alle Ehre... |
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Blick über den Gamslahnerboden in Richtung
Grubscharte (2802 m, rechtes oberes Bilddrittel). |
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Vom Gamslahnerboden präsentieren sich die
Schwarze Wand, 3105 m (Bildmitte) und das links darunter gelegene
Mühlbacher Jöchl, 2983 m (Übergang zur Rieserferner Hütte) immer
wieder eindrucksvoll. |
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Kurz vorm Wegabzweig auf ca. 2700 m: die
Grubscharte wird nicht betreten, der Steig leitet nach links in den
Fels-/Schuttriegel, der vom Südostrücken der Windschar zur Grubscharte
hinabzieht. |
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Vorsicht Steinschlag! Die 150 Hm durch den
Riegel stellen das heikelste Wegstück dar: immer wieder rieselten
faustgroße Brocken aus der Flanke. Hier sollte man zügig durchsteigen
und einen wachsamen Blick nach oben haben. Beim Betrachten der
Abbruchkanten könnte einem mulmig werden... |
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Hat man den Felsriegel erklommen, präsentiert
sich erstmals der Gipfelaufbau der Windschar mit ihrer Ostflanke,
durch die der markierte Normalweg führt (schwarze Pfeile). Wir wenden
uns nach links und umrahmen so das kleine Hochkar, das vom
Gipfelaufbau und dem Riegel eingeschlossen ist. |
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Der Riegel im leitet im 90°-Knick auf den
gutmütigen Südostrücken. Diesen unproblematisch hinauf und wiederum in
einem 90°-Knick auf den Südgrat... |
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... der nun zwar mit leichter Felskletterei (I)
aufwartet, aber z.T. eine deutlich ausgeprägte und schneidige
Gratkante aufweist. Diese kann bei Vereisung entsprechend heikel
werden. Bei Bedarf kann jedoch in die Ostflanke ausgewichen werden.
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Mit den Dolomiten im Hintergrund... |
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... ist der kurze Südgrat schnell erklommen... |
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... und das Gipfelkreuz des westlichen
Dreitausenders der Rieserferner Gruppe erreicht. |
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Tiefblick von der "Aussichtsbastion Windschar"
auf Bruneck. |
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Gipfelblick Teil I: die Zillertaler Alpen mit
(von links nach rechts) Hochfeiler, Hohem Weißzint, Großem Möseler,
Turnerkamp, Hornspitzen, Schwarzenstein und Großem Löffler. |
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Gipfelblick Teil II: der westliche Teil der
Venediger Gruppe (in der Bildmitte von links nach rechts) mit
Dreiherrnspitze, Rötspitze, Daberspitze und Simonyspitzen. |
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Interessant: der Blick über Grubscharte (linkes
X) und Rauchkofel, 3043 m hinweg auf die höchste Erhebung des
Rieserferner-Westfllügels, den Fensterlekofel, 3171 m. Links vom
Fensterlekofel die Westansicht der Schneebigen Nock, 3358 m, rechts
Morgenkofel, 3073 m und Schwarze Wand, 3105 m. Das rechte X markiert
die Ausstiegsstelle des Fels-/Schuttriegels und den Weiterweg... |
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... in der Umrahmung des kleinen Hochkars. Die
roten Pfeile markieren unseren Aufstiegsweg (90°-Knick zum
Südostrücken; Südgrat nicht im Bild), während die schwarzen Pfeile den
Normalweg verdeutlichen, der zur Ostflanke des Gipfelaufbaus
heranführt. |
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