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Hochreichkopf
3008 m
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| Steckbrief: |
Charakteristik: |
Hochgebirgswanderung mit leichten
Klettersteigpassagen |
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Schwierigkeit: |
F
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Ausgangspunkt, Talort:
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Paßhöhe Kühtai/ Sellrain 2020 m |
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Stützpunkt: |
Dortmunder Hütte 1949 m
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Höhenmeter: |
Hütte:
--- /
Gipfel: 1050 m/ Insgesamt: 1050 m |
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Zeit: |
Hütte: --- / Gipfel: 5 std/ Aufstieg: 5 std/ Abstieg: 4 std |
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Karte: |
DAV-Karten 31/2 Sellrain, 31/1
Hochstubai |
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Highlight: |
wilde, urwüchsige Felslandschaft in völliger
Einsamkeit mit vielen Bergseen |
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Tourdaten: |
12.-13.07.05; Andy + Andre + Markus |
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Druckversion
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| Route: |
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Parkplatz Dortmunder Hütte -
Längental -
Niederreichscharte - Nordwestgrat und Westflanke (Wilhelm-Oltrogge-Weg)
- Hochreichscharte - Hochreichkopf - Hochreichscharte - Steinkar -
Längentaler Scharte - Längental - Parkplatz Dortmunder Hütte
Etwas unterhalb der Dortmunder Hütte auf dem
blau markierten Wegabzweig ins Längental südwärts ab und vorbei am
TIWAG-Kraftwerk, zunächst auf breitem Fahrweg talein. Sanft ansteigend
bis zu einem ersten Bergsee, 2088 m und weiter in einer
ausholenden Rechtskurve den breiten Felsriegel linkerhand nach dem
Stierkar passieren. In dieser Verflachung des Hochtales über den Bach
und weiter über bestrauchte Hänge und zunehmendes Blockwerk zu zwei
idyllischen Seen im obersten Winkel des Talschlusses, 2428 m. Westlich
auf die sich nach Süden auftuende Stirnmoräne und weiter über
Firnreste und Geröll, zuletzt steil in die breite Niederreichscharte,
2728 m.
Ab
hier auf Weg-Nr. 147 (Wilhelm-Oltrogge-Weg) ostwärts in Richtung
Guben-Schweinfurter-Hütte. Hierbei zunächst über die oft verschneite
Nordflanke auf den mit wenigen Drahtseilen gesicherten Rücken des
Nordwestgrats. Vor einem Grataufschwung in die schrofige Westflanke.
Weiter über spärlich gesicherte, teils luftige Bänder, in einigem Auf
und Ab bis zu einer Geröllrinne. Am westlichen Rand der Rinne steil
hinauf bis zur Hochreichscharte, 2912 m. Nun problemlos in Serpentinen
über Blockwerk, Geröll und Platten auf den Gipfel.
Vom Gipfel zunächst auf dem Anstiegsweg bis zur
Hochreichscharte. Nun links abwärts in den oberen Teil des Kleinen
Horchlacher Steinkars mit den traurigen Resten des Steinkarferners.
Nach den Gletscherseen weglos links haltend in die Längentaler
Scharte, 2654 m mit ihren zwei kristallklaren Seen queren. An den Seen
vorbei über Schrofen nordwärts in Richtung Längental, auf den dunklen,
tiefen Karsee, 2527 m zuhaltend, hinab. Ist dieser erreicht, weiter
nordwärts zu einem weiteren, zuvor nicht sichtbaren, kleineren See,
ca. 2480 m. ACHTUNG: ab hier nicht weiter nördlich (jäh abstürzender
Felsriegel!) , sondern oberhalb des Riegels genau westwärts über
Gletscherschliffe in Richtung Talschluss des Längentals bis auf eine
breite Schuttreiße ausqueren. Über die Schuttreiße wieder ins das hier
flache Längental und über dieses hinaus zum Ausgangspunkt. |
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| Beschreibung: |
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Am Taleingang des Längentals: unser Gipfelziel
ist bereits in Sicht. Die mittlere Erhebung rechts der Bildmitte trägt
den Gipfel des Hochreichkopfs, 3008 m. Der erste Einschnitt unterhalb
des nach links auslaufenden Grats ist die Längentaler Scharte, 2654 m,
über die unser Rückweg verlaufen wird... |
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Auf 2088 m ist der erste Bergsee des Längentals
erreicht... |
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Rückblick von der Moränenstufe beim Anstieg auf
die Niederreichscharte auf den hintersten Talboden des Längentals . Im
Hintergrund der Sulzkogel, 3016 m über dem Stierkar. |
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Die letzten Meter im Anstieg auf die
Niederreichscharte... |
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Rast auf der Niederreichscharte, 2728 m mit
Blick auf die Ötztaler Alpen... |
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Von nun ab geht es durch die schrofige
Nordflanke auf den gut gangbaren, z.T. mit Drahtseilen gesicherten
Nordwestgrat. Vor einem Grataufschwung wechselt die Wegführung in die
Westflanke. |
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Andre in der Westflanke: Hier ist der Weg
zwar gut markiert und stellenweise gesichert, bei Neuschneeauflage
aber nicht immer so klar und gut zu finden, wie auf dem folgenden
Bild... |
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... markiertes Band in der Westflanke (siehe
Vergrößerung). |
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Das Ende der Westflankenquerung: In einer Rinne
aufwärts zur Hochreichscharte, 2912 m und nach links unschwer zum
Gipfel. |
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Geschafft: Gipfelfoto am Hochreichkopf, 3008 m. |
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Das idyllische Längental im Gipfelblick bis
hinaus nach Kühtai: man sieht, das es seinem Namen alle Ehre macht...
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Vom Gipfel sticht sofort der spaltenreiche
zweigeteilte Larstigferner mit Lartigspitze (links) und Strahlkogel
(rechts) ins Auge... |
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Vom Gipfel ist auch bereits die Längentaler Scharte
mit dem vorgelagerten See unterhalb der Bildmitte zu erkennen (siehe
Vergrößerung). Rechterhand das Kleine Horlacher Steinkar, unterhalb
den Resten des Steinkarferners. Ab hier quert man weglos nach links in
die Längentaler Scharte. |
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Es geht an den Abstieg: im Bild ist die
Hochreichscharte, 2912 m im Abstieg vom Gipfel gleich erreicht. Nun
links hinab... |
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... ins Kleine Horlacher Steinkar mit den
kümmerlichen Resten des Steinkarferners. Hier links haltend und durch
Blockwerk in... |
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... die windgepeitschte Längentaler Scharte,
2654 m, mit den zwei verträumten Seeaugen. |
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Man steigt nun zunächst direkt nordwärts hinab
zu einem tiefen Karsee, 2527 m und weiter zu seinem kleinen Bruder auf
ca. 2480 m (siehe nächstes Bild). |
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Rückblick vom kleinen Karsee zur Längentaler
Scharte rechts der Bildmitte. Hinter der Felsmauer oberhalb des
kleinen Sees versteckt liegt der große See.. |
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Ab hier nicht mehr nordwärts, sondern genau
westwärts (im Abstiegssinn links), um den zum Längental steil
abfallenden Felsriegel zu umgehen, über ein breites Band hinaus bis zu
einer Schuttreiße. Über die Schuttreiße hinab ins Längental.
(Aufnahmepunkt: Talschluss Längental) |
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Schließlich das Längental wieder hinaus zum
Parkplatz der Dortmunder Hütte. Im Rückblick nochmal die Querung
oberhalb des Felsriegels nach Westen. |
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zum Tourenbericht von
Andre |
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