Winnebacher Weißkogel

3185 m

 

Steckbrief: Charakteristik: leichte Grattour
  Schwierigkeit: F ( Fels I) 
  Ausgangspunkt, Talort: Lisens im Lisenser Tal/ Sellrain 1636 m
Stützpunkt: Westfalenhaus 2273 m 
  Höhenmeter: Hütte: 637 m/ Gipfel: 912 m/ Insgesamt: 1549 m 
  Zeit: Hütte: 1,5 std/ Gipfel: 3 std/ Aufstieg: 4,5 std/ Abstieg: 3 std
  Karte: DAV-Karten 31/2 Sellrain, 31/1 Hochstubai
  Highlight: zuletzt anregende Gratkletterei
  Tourdaten: 16.-17.07.05;  Andy + Ralph
   
Route:  
 

Lisens - Westfalenhaus - Winnebachjoch - SO-Grat - Winnebacher Weißkogel - und zurück

Von Lisens zum Westfalenhaus entweder über den Sommerweg (Dr.-Siemons-Weg/ Nr. 141) am westlichen Bachufer nach Süden und am Hang westwärts empor. Allmählich ansteigend, am Ausgangspunkt des Schöntals vorbei, gegen die Waldgrenze, wo man sich nach Westen wendet und im Längental über steile Hänge das von weitem sichtbare Westfalenhaus erreicht. Oder über den Winterweg vom Parkplatz östlich des Baches talein bis zum Fernerboden (Jugendheim). Direkt beim Haus steil gegen Westen hinauf ins Längental zur  Längentaler Alm. Weiter im Talgrund, zuletzt steil nach rechts empor zur Hütte.

Ab Westfalenhaus auf Weg-Nr. 141, zuletzt evtl. über Firn, ins Winnebachjoch. Nun unbezeichnet auf Steigspuren (Steinmänner) den Schuttriegel empor, der die Reste des Weißkogelferners zurückhält. Vom Schuttriegel auf den gut gangbaren Südostgrat und diesen hinauf (Stellen I) bis zum Gipfelplateau.

Abstieg wie Aufstieg.

   
Beschreibung:

 

 

Die Brücke über den Fernaubach im Talboden des Längentals nach der Längentaler Alm auf dem Winterweg.
   
   
   
   
   
   
 

Abendlicher Ausblick von der Terrasse des Westfalenhauses in den Talschluss des Längentals mit dem Längentaler Ferner.
   
 

Über das weitläufige Ochsenkar geht es in gemütlicher Steigung zum Winnebachjoch (Bildmitte), das als Übergang zur Winnebachseehütte dient.
   
 

Ausblick vom Anstiegsweg zum Winnebachjoch über das innerste Becken des Ochsenkars mit den sterblichen Überresten des ehemaligen Ochsenkarferners auf die 3. Brunnenkogelrinne (tiefste Einschartung im gegenüberliegenden Kamm).
   
 

Das Winnebachjoch ist bald erreicht...
   
 

... und lädt zu einer kurzen Pause ein.
   
   
   
   
   
   
 

Am Joch zunächst auf die schuttbedeckte Stirnmoräne des Weißkogelferners und dann links  ab (im Aufstiegssinn) den Steigspuren am Südostgrat folgen.
   
 

Hier geht es in leichter und anregender Blockkletterei ...
   
 

... manchmal durchaus luftig ...
   
 

... jedoch stets über guten und griffigen Fels in Richtung Gipfelplateau aufwärts.
   
 

Vom Südostgrat aus sticht sofort das oberste Firnbecken des Winnebachferners (ganz rechts) und im Anschluss daran der Nordwestgrat (III) über Punkt 3122 m zum Hohen Seeblaskogel, 3235 m ins Auge.
   
 

Geschafft: das breite Gipfelplateau ist erreicht, welches einen grandiosen...
   
 

... Ausblick auf Zwieselbachferner (Mitte unten), Breiten Grieskogel, 3287 m (links der Bildmitte) und Strahlkogel, 3295 m (rechts der Bildmitte) bietet.
   
 

Gipfelblick über den Hohen Seeblaskogel hinweg in Richtung des markanten Schrankogel, 3496 m (Hintergrund rechts der Bildmitte).